Rad fahren und Klima schützen! 30.000 Radler bei der Fahrradsternfahrt 2015 in Hamburg

30.000 Radler nahmen bei der Fahrradsternfahrt 2015 in Hamburg teil.

30.000 Radler nahmen bei der Fahrradsternfahrt 2015 in Hamburg teil. Foto: Ideas Visions Future

Einmal auf der Köhlbrandbrücke radeln und dabei auf den Hamburger Hafen blicken. In diesen Genuss durften viele der 30.000 Radfahrer bei der Fahrradsternfahrt 2015 gekommen sein. Die Demonstration fürs Fahrrad ist eine der größten ihrer Art in Deutschland. Ideas Visions Future schwang sich aufs Rad und berichtet.

Für Radfahrer ist der 3. Sonntag im Juni ein ganz besonderer Tag, denn da findet europaweit die Aktion „Mobil ohne Auto“ statt. In Hamburg und Umgebung fanden sich am Sonntag deshalb tausende Radler bei der Fahrradsternfahrt zusammen, um auf den Radverkehr und die umweltgerechte Verkehrspolitik gemeinsam hinzuweisen.

Über die Fahrradsternfahrt 2014 hatten wir bereits berichtet. Damals fuhren 20.000 Radler mit. Dieses Ergebnis konnte dieses Jahr sogar noch einmal getoppt werden. Laut Veranstalter waren sogar 30.000 Sternfahrtfahrer auf den Straßen in und um Hamburg unterwegs. Ein Rekord!

Teilnehmer auch aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen

Von mehr als 60 Startpunkten führte die Fahrt – aus allen Himmelsrichtungen – über fünf Hauptrouten in die Innenstadt Hamburgs. Doch nicht nur Hamburger beteiligten sich an der Fahrt, sondern auch leidenschaftliche Radler aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Bereits am frühen Sonntagmorgen starteten die Radgruppen aus Bad Oldesloe, Itzehoe, Buchholz, Lüneburg, Stade und Wedel. Nach und nach schlossen sich die restlichen Teilnehmen an. Den Abschluss der Sternfahrt bildetet die Kundgebung am Nachmittag am Jungfernsteig an der Binnenalster.

Liegeräder, Tandems und Seifenkisten 

Wer nur normale Fahrräder als fahrbaren Untersatz bei der Sternfahrt erwartet hatte, irrt sich. Auch dieses Jahr mangelte es den Teilnehmer nicht an kreativen Ideen. Von Einrädern, Tandems, Liegerädern oder Lastenrädern bis hin zu Seifenkisten oder Inline Skates: Alles, was Räder hatte, fuhr bzw. rollte auf den Straßen.

Das Highlight der Tour: Die Köhlbrandbrücke

Ob nah oder fern: Welche Tour die Teilnehmer gewählt hatten, war ihnen selbst überlassen. Doch die definitiv schönste Route führte über die Köhlbrandbrücke. Allein hier fuhren – laut Veranstalter – 12.000 Menschen. In 50 Metern Höhe über den Hafen mit dem eigenen Rad zu fahren, war für die Radfahrer eine Seltenheit, denn die Brücke ist normalerweise komplett für den Radverkehr gesperrt. Anschließend ging es auf die Autobahn A255. Zwischen Veddel und den Elbbrücken musste die Polizei extra einen ganzen Autobahnabschnitt für den Autoverkehr kurzzeitig sperren.

Radfahren ist nach wie vor beliebt. Das hat sich bei der heutigen Demo wieder einmal gezeigt. Wir sind bei der nächsten Fahrradsternfahrt dabei, ihr auch?

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